FLEMMING BORBY

feat. GRETA BRINKMAN

Bild der Kapelle
Datum: Sonntag, 10. September
Einlass: 19:30
Konzertbeginn: 20:00
Eintritt: 10€ / 8€ (ermäßigt)
Homepage der Band
Auch Jahrzehnte nach dem Fall der Berliner Mauer hat die Bundes-Metropole nicht alles ihres damaligen Inselstatus verloren. Erhalten hat sich glücklicherweise die Anziehungskraft, die ähnlich einem Schmelztiegel, aus dem immer wieder neue Bands an die Oberfläche sprudeln, auf die globale Kunstszene wirkt. Vor zwei Jahren zog es die aus Pennsylvania stammende Wahl-New-Yorkerin Greta Brinkman dort hinein, nachdem sie sich in den Staaten eine erstaunliche Karriere am left-handed Bass erspielt hatte. Mit Wurzeln im Punk erschuf sich die vielseitige Autodidaktin über Doom-Metal bis zum Jazz einen bedeutenden Ruf als Session- und Studio-Musikerin. Erfolgreich spielte sie auf Platten von L7, Druglord und 2000Maniacs, und tourte mehrere Jahre mit Moby um die Welt.
In Berlin nun traf sie auf Flemming Borby bei einem von ihm veranstalteten Co-Song­writing Workshop. Es folgten eine gemeinsame Tour durch Dänemark und die Aufnahmen am im September erscheinenden Album "Hell is too far".
Die Songs aus der Feder Borbys entstanden während eines Aufenthalts in Spanien und massgeblich unter dem Eindruck des damals gerade verstorbenen David Bowie. Wie dieser beschäftigt sich das seit den 90ern etablierte Talent der dänischen Indie-Szene inhaltlich mit der spirituellen Leere, die sich aus dem Abgleich von Realität und religiöser Erziehung ergeben kann. In seinen Texten finden sich so Bilder von einer Erweckung durch Engelsgestalten bis hin zu einem möglichen, revolutionärem Aufstand in den Vereinigten Staaten.
Das Arrangement aus Borbys eigenen musikalischen Wurzeln im britischen Pop und Brinkmans virtuosem Bassspiel schufen ein thematisch in sich gekehrtes Indie-Folk-Pop-Album mit groovigem Rock-Drive.
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